
CO₂-Auflagen kosten Zementhersteller Millionen.
RECEM entwickelt einen zertifizierten Zementzusatz aus Klärschlammasche, damit Hersteller Emissionen senken und CO₂-Kosten reduzieren können.
Die Zementindustrie steht unter strukturellem Druck.
CO₂-Kosten werden zur echten Belastung
Kostenlose Emissionszertifikate laufen aus. Zwischen 2026 und 2034 wird der volle EU-ETS-Preis auf jede produzierte Tonne Zement fällig. Das bedeutet für viele Werke Millionen an zusätzlichen Kosten pro Jahr.
Zement gehört zu den emissionsintensivsten Industrien der Welt
Rund 8 % der globalen CO₂-Emissionen stammen aus der Zementproduktion. Ein Großteil davon entsteht nicht durch den Energieeinsatz, sondern durch den chemischen Prozess selbst, wenn Kalkstein zu Klinker gebrannt wird. Das macht die Dekarbonisierung besonders schwierig.
EU-Abwasserregulierung schafft einen neuen Materialstrom
Die EU-Klärschlammrichtlinie verpflichtet Kläranlagen zur Rückgewinnung von Phosphor. Als Nebenprodukt dieses Prozesses entsteht Klärschlammasche, ein Material, für das es bislang keine etablierte industrielle Verwendung gibt.
Klärschlammasche → Zertifizierter Zementzusatz
Ein Supplementary Cementitious Material (SCM) ersetzt teilweise Klinker, den CO₂-intensivsten Schritt der Zementproduktion. RECEM entwickelt einen Prozess, der phosphordepletierte Klärschlammasche genau darin verwandelt: einen zertifizierten SCM nach europäischen Standards, der direkt von Zementherstellern eingesetzt werden kann.
Das Ergebnis ist zirkulär: Kläranlagen erhalten einen konformen Entsorgungsweg, Zementhersteller ein messbares CO₂-Reduktionswerkzeug und ein massiver Abfallstrom eine sinnvolle Nutzung.
Klinkerersatzpotenzial durch zertifizierte SCMs in Standard-Portlandzement
Vermiedene CO₂-Emissionen pro Tonne ersetztem Klinker
Klärschlammasche, die allein in Österreich anfällt, ein Rohstoff ohne aktuellen Absatzmarkt
Warum Jetzt?
EU-ETS: Volle CO₂-Kosten ab 2026
Kostenlose Emissionszertifikate für Zementhersteller werden abgeschafft. Jede Tonne Klinker, die durch ein zertifiziertes SCM ersetzt wird, reduziert die direkte CO₂-Kostenbelastung. Zum ersten Mal ist der wirtschaftliche Anreiz für Klinkersubstitution struktureller Natur und keine freiwillige Entscheidung.
Klärschlammrichtlinie: Frist 2027
Die verpflichtende Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wird europaweit einen wachsenden und planbaren Strom an Klärschlammasche erzeugen. Kläranlagen suchen aktiv nach konformen Entsorgungswegen für dieses Material.
Das Team hinter RECEM

Eva-Maria Schneider
Nachhaltigkeit & Strategie

Thomas Eder
Design & Geschäftsentwicklung

Jasmin Grill
Marketing & Wachstum

Valerie Dokonal
Operations & Geschäftsentwicklung
- +Offene Stelle
Technische*r Co-Founder*in
Materialwissenschaften · Zementchemie · Offene Stelle
Wir suchen eine*n Materialwissenschaftler*in oder Chemiker*in
Wir bauen RECEM von Grund auf und suchen jemanden, die*der von Anfang an dabei sein will.
Wir suchen eine*n technische*n Co-Founder*in mit einem Hintergrund in Materialwissenschaften, Geopolymerchemie oder Zementtechnik: jemanden, der die Forschung und Entwicklung leiten und ein Unternehmen von Grund auf mitaufbauen will. Echte Equity, echte Eigenverantwortung und ein Problem, das es wert ist, gelöst zu werden.
Wenn du an supplementären zementären Materialien, Calciumsilikathydraten oder der Verwertung industrieller Reststoffe gearbeitet hast oder einfach glaubst, dass dieses Problem gelöst werden sollte, würden wir uns freuen, von dir zu hören.
Schreib uns.
Co-Founder-Gespräch, Incubator-Intro oder einfach neugierig? Wir sind offen.